das leben des verrückten keks


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Kendo is my name

 http://transracial.files.wordpress.com/2009/02/54th-all-japan-kendo-champ2006-2.jpg

 

Geschichtliches in kürze:

 

Vom tödlichen Kampf zum modernen Sport

Ken- Do bedeutet Schwert- Weg/Prinzip oder Weg des Schwertes.

Kendo ist heute eine geschlechts- und altersunabhängige Sportart und wurde aus der Schwertfechtkunst der Samurai entwickelt

Die Wurzeln des japanischen Schwertes reichen bis in vorchristliche Zeit. Der erste japanische Kaiser, Jimmu- Tenno, erhob das Schwert neben dem Bronzespiegel und dem Jadejuwel zum Zeichen göttlicher macht.

In der Heian- Epoche (784-1184) entstand die Klingenform wie wir sie heute noch verwendet wird. Bis zum Ende des 16. Jh. entwickelte sich der Schwertkampf zur Schwertkunst (Kenjutsu) und es entstanden eine Vielzahl von Fechtstilen und -schulen (Ryu).

Mit dem Tokugawa- Shogunat (1600-1864) wurden die Zeiten “friedlicher“ und stabiler. Vieles wandelte sich, nicht zuletzt unter dem zunehmenden Einfluss des Zen- Buddhismus.

Etwa ab Mitte des 18. Jh. begann die Endwicklung von Shinai (Bambusschwert) und Kendorüstung. Gegen Ende der Meji- Epoche (1868-1912) wurde der Begriff Kendo offiziell und bekam als Erziehungsmethode Bedeutung.

Kendo wurde nach 1950 mehr und mehr zum Wettkampfsport.

Im Jahre 1987 wurde der Kendogedanke in “Die Idee des Kendo“ schriftlich und verbindlich formuliert.

Unter gegenseitiger Achtung soll die Härte des Kendo mittels seiner Technik bewältigt werden. Das moderne Kendo erhebt als demokratische Sportart den Anspruch eines auf freien Willen des einzelnen basierenden persönlichen Kendo.

Bei aller Reglementierung ist der Charakter eines realen Kampfes erhalten geblieben.

 

Eine Kendoweisheit besagt:
“Wenn du triffst, denke nach.
Wenn du getroffen wirst, sei dankbar.
Die eigenen Schwächen erkennen und zu überwinden
erhöht die geistige Stärke. Das ist wichtiger
als Sieg oder Niederlage“
 
 
 
Kendokleidung
 
http://www.case.edu/orgs/kendo/images/hakamagi.jpg
 
Der Kendoka trägt einen Keikogi (Jacke) und einen Hakama (rockähnliche Hose).
Die Keikogi kann wahlweise eine leichte oder schwere, handgearbeitete Jacke aus wattierter Baumwolle in blau, schwarz oder weiss sein. Der Keikogi schützt vor schmerzhaften Schlägen und nimmt gleichzeitig den Schweiss auf. Der lockere Schnitt der Keikogi ermöglicht dem Kämpfer größtmögliche Schulterfreiheit.
Die Hakama ist ein zweigeteilter Rock aus Baumwolle, jedes Teil ist ein Hosenbein. Die Hauptaufgabe des Hakamas besteht darin, die eigene Fussarbeit vor dem Gegner zu verbergen.

 

Die Rüstung (Bogu)

http://www.freethought-forum.com/images/kendo/bogu_parts.jpg

Die Rüstung des Kendoka besteht aus Men (Helm), Kote (Handschuhe), Do (Brustpanzer) und Tare (Hüftschutz). Sie schützt den Kendoka vor den Schlägen und Stößen seines Gegners. Trotz ihrer guten Schutzfunktion ist die Rüstung leicht und lässt dem Kämpfer seine volle Bewegungsfreiheit. 

  • Men
    Der Men dient als Schutz für Kopf Hals. Seitlich angebracht befinden sich zwei Lappen, die beim Abprallen des Shinais beim Schlagen des Mens die Schultern schützen sollen. Der Men besteht aus einem Stahlgesichtsschutz und wird sonst aus einem festen Baumwollmaterial hergestellt.
  • Kote
    Die aus Baumwolle und Leder gefertigten Kote sind eine Art von Fausthandschuhen, die Hände und Unterarme schützen.
  • Do
    Der Do dient dem Schutz des Brust- und Bauch-Bereiches. sein unterer Teil ist aus dicken, vertikal zusammengebundenen Bambusstreifen gefertigt. Diese Bambusstreifen sind mit einer dicken Haut verstärkt, die den Bambus stabiler macht. Der obere Teil des Do wird aus grobem festen Leder hergestellt und ist oft mit gestickten Verzierungen versehen.
  • Tare
    Die Tare dienen dem Schutz von Unterleib und Oberschenkel beim Abprallern des Shinais bei Schlägen auf den Do. Sie werden aus mehreren Schichten eines groben und festen Baumwollmaterials hergestellt.


9.6.09 14:13
 


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